close up on people walking in the street Rejoignez-nous sur Facebook

Service du sang

Une femme médecin remplit des poches de sang

Blutprodukte

Erythrozytenkonzentrat

Ist 42 Tage im Kühlschrank bei 2 bis 6° C haltbar.

Das „Standard“-Erythrozytenkonzentrat ist bei allen schweren Anämien indiziert, wenn sich die Wiederherstellung der Sauerstofftransportkapazität als klinisch und biologisch notwendig erweist. Es handelt sich wohlbemerkt um eine substituierende und nicht um eine ätiologische Behandlung. Dieses Produkt wird in Zukunft vom leukozytendepletierten Konzentrat ersetzt.

Das „leukozytendepletierte“ Erythrozytenkonzentratist für die Begrenzung von Transfusionsreaktionen durch Antikörper gegen Leukozyten oder Blutplättchen beim Empfänger bestimmt; dieses Phänomen tritt häufig bei Polytransfundierten auf. Vor allem ist es bei einem Patienten indiziert, bei dem das Risiko besteht, dass er über einen langen Zeitraum hinweg Transfusionen erhalten muss. Dieses Produkt hat das Standard-Konzentrat ersetzt.

Das „CMV-negative“ Erythrozytenkonzentratwird bei einem Spender entnommen, der keine CMV-Antikörper hat. Das CMV-negative Produkt ist vor allem bei immungeschwächten Personen oder Personen mit einem unreifen Immunsystem (Frühgeborene oder Säuglinge) mit dem Risiko viszeraler Erkrankungen (interstitielle Lungenerkrankung, Hepatitis) vor allem bei Immunschwäche usw. indiziert.

Das „phänotypisierte“ Erythrozytenkonzentratist bei Patienten mit Antikörpern gegen rote Blutkörperchen oder zur Vermeidung einer Immunisierung indiziert. Es handelt sich um das Konzentrat roter Blutkörperchen, bei dem andere erythrozytäre Antikörper als ABO und Rh ermittelt wurden

Das „bestrahlte“ Erythrozytenkonzentratist in Situationen indiziert, in denen die Abwehrkräfte des Körpers besonders geschädigt sind, um die Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion (nach der Transfusion) zu verhindern.

Das „tiefgefrorene“ Erythrozytenkonzentratist ein Konzentrat aus kryokonservierten Erythrozyten. Seine Verwendung muss besonderen Situationen vorbehalten werden (Transfusion roter Blutkörperchen bei Patienten mit seltenen Blutgruppen und/oder multiplen Allo-Antikörpern). Der Einsatz dieser Zubereitung könnte in ganz besonderen Fällen für autologe Transfusionen in Betracht gezogen werden.

Das „autologe“ Erythrozytenkonzentrat kann nur für den Patienten eingesetzt werden, der im Vorfeld einer geplanten Operation Eigenblut gespendet hat. Die Retransfusion der Eigenblutspende muss nach denselben klinischen und/oder biologischen Kriterien wie bei allogenen Transfusionen erfolgen.

Andere Des poches à usage pédiatrique sont préparées uniquement au fur et à mesure des besoins.

Blutbeutel für den Einsatz in der Pädiatrie werden nur nach Bedarf vorbereitet. Bestimmte Produkte werden eventuell bei Bedarf unter ganz bestimmten Umständen im Vorfeld zubereitet, und zwar nach ausführlicher Stellungnahme des klinischen Arztes und in Abstimmung mit dem Arzt des Transfusionszentrums, das für die Lieferung des Produkts zuständig ist.

Thrombozyten

Leukozytendepletiertes Standard-Thrombozytenkonzentratist ein Thrombozytenkonzentrat, das aus Vollblut zubereitet wird = 1 Einheit, und dieses Konzentrat ist stets leukozytendepletiert. Das Produkt ist sieben Tage bei Raumtemperatur und bei regelmäßigem Umrühren haltbar. Die Indikationen sind identisch mit den nachstehend angegebenen für das leukozytendepletierte Einheits-Thrombozytenkonzentrat.

Leukozytendepletiertes EINHEITS-Thrombozytenkonzentrat ist ein Thrombozytenkonzentrat, das mittels einer Thrombozytenapherese gewonnen wird; dieses Konzentrat enthält also mehrere Blutplättcheneinheiten desselben Spenders.

Indikation:

  • Die Entscheidung zur Transfusion von Thrombozyten darf nicht nur auf der Grundlage einer Zählung, die einen Thrombozytenmangel ergibt, getroffen werden.
  • Das Vorliegen einer schweren Thrombozytopenie (Blutplättchenmangel) in Verbindung mit einer klinisch signifikanten Blutung aufgrund eines Thrombozytenmangels kann als zwingende Indikation angesehen werden.
  • In allen anderen Fällen ist die Thrombozytentransfusion mehr oder weniger relativ und abhängig vom klinischen Zustand des Patienten.

Gefrorenes Plasma: ein Zwischenprodukt

Gefrorenes Plasmawird durch Zentrifugieren aus Vollblut oder durch Apheresetechniken erhalten. Es wird mit anderem Plasma vermischt, um für ganz Belgien sog. „Pools“ zu erhalten. Dieser Prozess wird im DCF (Département Central de Fractionnement) durchgeführt. Es wird danach fraktioniert, wodurch eine ganze Reihe von Zubereitungen erhalten wird, die als „stabile Derivate“ (gefrorenes virus-inaktiviertes Frisch-Plasma, Albuminlösungen, Gerinnungsfaktoren und Immunglobuline) bezeichnet werden und nachstehend beschrieben sind. Die Virus-Inaktivierung und die Zubereitung dieser Derivate sind heute einigen hochspezialisierten Unternehmen vorbehalten, da sie sehr kostspielige technische Apparaturen erfordern.

Gefrorenes virus-inaktiviertes Frisch-Plasma (VIP)hält sich ein Jahr bei einer Temperatur von max. -25° C. Es wird einem Prozess der Virus-Inaktivierung durch Methylenblau-Verfahren oder durch Solvent-Detergent-Heating-Verfahren unterzogen. Indiziert ist es bei Gerinnungsstörungen mit einer wahrscheinlichen Beeinträchtigung der Hämostasefaktoren, dokumentiert durch eine Anomalie der Gerinnungstests, oder im Fall einer einzelnen Beeinträchtigung eines Gerinnungsfaktors, für den es keine spezielle Zubereitung gibt.

AlbuminlösungenDie Virus-Inaktivierung erfolgt durch Pasteurisierung.

20 %iges Albumin ist eine „hyperonkotische“ Zubereitung, die dank ihrem osmotischen Druck dazu dient, bei schweren Blutungen nach einer Operation oder einer Verbrennung die Blutzirkulation aufrechtzuerhalten. Die Haltbarkeitsdauer beträgt 3 Jahre bei Raumtemperatur.

Stabile Lösung von Plasmaproteinen wird bei hohem Proteinverlust eingesetzt.

Gerinnungsfaktoren werden bei Blutern eingesetzt; dank der Substitution des fehlenden Gerinnungsfaktors haben sie eine völlig normale Überlebenschance und Lebensweise. Bei der Hämophilie A fehlt der Faktor VIII, bei Hämophilie B der Faktor IX. Derzeit gibt es durch die Gentechnologie erhaltene rekombinante Faktoren VIII und IX. Ohne die mögliche Behebung dieses Mangels könnte jede Blutung fatale Folgen haben. Ein Mangel an bestimmten anderen Gerinnungsfaktoren lässt sich durch andere Zubereitungen kompensieren: Es geht hier um Faktor VII, Faktor VIII von Willebrand, Fibrogen und PPSB (Prothrombinkomplex). Die Virus-Inaktivierung wird durch „Solvent-Detergent-Verfahren“ erzielt. Die Haltbarkeitsdauer beträgt 2 Jahre.

Immunglobulinedienen der Behandlung und Prävention von zahlreichen Infektionskrankheiten; diese können durch Viren (wie Röteln, Masern und Gelbsucht) oder durch bakterielle Infektionen hervorgerufen werden; darüber hinaus dienen sie der Prävention von Tetanus, der hämolytischen Erkrankungen beim Neugeborenen und bei der Behandlung einer Immunschwäche. Sie werden allgemein als Gammaglobuline bezeichnet. Die Virus-Inaktivierung wird durch Ethanol-Fraktionierung, bei den intravenösen Zubereitungen durch Behandlung mit Pepsin erzielt. Die Haltbarkeitsdauer beträgt 3 Jahre.